B. Perlwein


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Perlwein nimmt eine Sonderstellung zwischen den üblichen Stillweinen (CO2-Gehalt < 1,5 g/l) und den Schaumweinen ein.
Kleinere, wenig ansprechende Trinkweine werden durch CO
2 und Zuckerrest interessanter, schmackhafter und wertvoller dargestellt.

Dabei ist Perlwein nach EWG-VO 337/79) eine eigene Weinart.

VO (EWG) Nr. 822/87 (Anh. I) führt aus:

17. Perlwein: (ist) das Erzeugnis, das

18. Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure: (ist) das Erzeugnis, das wie 17., jedoch mit "Kohlendioxid, das ganz oder teilweise zugesetzt wurde" ...

(Übrige Vorschriften wie Tafelwein bzw. QbA)

Herstellung:
Jungwein kalt lagern, früher Hefeabstich, schwefeln, klären, früh auf Flaschen füllen

Bezeichnungsbeispiele:

Das Bild zeigt den Flaschenhals eines Prosecco frizzante aus dem Regal eines Lebensmitteleinzelhändlers.
Der Bindfaden um Kork und Flaschenhals soll eine Sicherung des ersteren andeuten, zumindest aber auf eine Ähnlichkeit des schäumenden Inhalts mit einem Schaumwein hinweisen.
Eine Sicherung mittels Draht-Agraffe ist hier nicht zulässig, ebensowenig eine Folierung.